Matthias Müller Dirk Weber-Winter Andreas Vonerden
1973 1976 1976
M50/M55
Halbmarathon-Team
4:10:34 h
Platz 6
Beim Frankfurter Halbmarathon mit Deutscher Meisterschaft präsentierte sich die LSG Saarbrücken-Sulzbachtal mit einem kleinen, aber sehr motivierten Team und konnte bei idealen äußeren Bedingungen starke Leistungen zeigen.
Sonnenschein und angenehm kühle Temperaturen sorgten in Frankfurt für perfekte Laufbedingungen auf der Halbmarathon-Distanz. Vor den Toren der Deutschen-Bank-Arena machten sich rund 12.000 Läuferinnen und Läufer auf den Weg in Richtung Frankfurter Skyline. Mitten im großen Teilnehmerfeld waren auch vier Starter der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal vertreten.
Die Strecke führte vorbei am historischen Römer, entlang des Mains und durch die beeindruckende Kulisse der Frankfurter Innenstadt, bevor es zurück zum „Adlerhorst“ der Frankfurter Eintracht ging. Ein besonderes Highlight wartete am Ende: Durch das Marathontor liefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Stadion ein, wo sie von tausenden Zuschauern mit viel Stimmung und Applaus auf den letzten Metern ins Ziel getragen wurden.
Aus Sicht der LSG erreichte das Quartett das Stadion in der Reihenfolge Matthias Müller, Marten Franke, Dirk Weber-Winter und Andreas Vonerden.
Auch in der Wertung der Deutschen Meisterschaften konnte das Team überzeugen. Gemeinsam belegten Matthias Müller, Dirk Weber-Winter und Andreas Vonerden in der Mannschaftswertung der Altersklassen M50–60 einen starken 6. Platz.
In den Einzelwertungen gab es ebenfalls sehr erfreuliche Ergebnisse:
Marten Franke erreichte in der U23 in 1:23:08 Stunden einen guten 33. Platz
Matthias Müller lief in 1:18:51 Stunden auf einen starken 8. Platz in der AK50.
Dirk Weber-Winter folgte in 1:24:05 Stunden auf Platz 20 der AK50.
Andreas Vonerden überquerte nach 1:28:23 Stunden die Ziellinie und belegte Platz 28 in seiner Altersklasse.
Am Ende waren sich alle einig:
Die Reise nach Hessen hat sich gelohnt – sportlich wie auch atmosphärisch. Ein hervorragend organisierter Lauf, tolle Stimmung an der Strecke und ein starkes Mannschaftsergebnis machten den Frankfurter Halbmarathon für die LSG Saarbrücken-Sulzbachtal zu einem rundum gelungenen Wettkampf.
(Bericht von D. Blasius)
Dirk, Andreas und Matthias sehr zufrieden mit dem Teamergebnis
Jan Lukas nutze zur Vorbereitung für den Marathon in Rotterdam (-> 11. April), wo er eine Bestzeit von 2:10h anpeilt, den 20. GO! Halbmarathon als bessere Trainingseinheit. Unter ca. 600 Startern belegte er souverän mit über 4 Minuten Vorsprung den ersten Platz.
Ergebnis Citylauf Dresden (21.03.2026)
Becker, Jan Lukas
1993
M30
10km Straße
29:21 min
Platz 1
Bei einem weiteren Testlauf für den Rotterdamer Marathon, die 36. Auflage des Citylaufs in Dresden, musste sich Jan Lukas mit einer Zeit deutlich unter 30 Minuten, unter fast 1200 Teilnehmern lediglich dem 9 Jahre jüngeren Kefyalew Kifle (Bestzeit 28:11min) aus Äthiopien geschlagen geben.
Zum letzten Hallenwettkampf der Saison trafen sich am Sonntag, 8. März, Teams aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in der Leichtathletik-Halle am Sportcampus Saar in Saarbrücken.
Auch Athleten und Athletinnen der LSG waren hierbei nominiert worden. Zum Abschluss der Hallensaison nutzten einige von ihnen diese Chance und steigerten ihre Bestleistungen.
Arion Rosen
2011
MU16
60 m
8,26 sec
Platz 6
Eliah Spaniol
2012
MU16
60 m
8,33 sec
Platz 7
Eliah Spaniol
2012
MU16
800 m
2:32,91 min
Platz 6
Arion Rosen
2011
MU16
60 m-Hürden
8,47 sec
Platz 5
Cédric Wenzelburger
2011
MU16
60 m-Hürden
8,56 sec
Platz 6
Morice Laux Moritz Beier Cédric Wenzelburger Arion Rosen
2011 2011 2011 2011
MU16
4 x 200m-Staffel
1:46,60 min
Platz 4
Moritz Beier
2011
MU16
Hochsprung
1,64 m
Platz 3
Cédric Wenzelburger
2011
MU16
Weitsprung
5,37 m
Platz 3
Moritz Beier
2011
MU16
Kugelstoß
12,33 m
Platz 2
Tom Beier
2009
MU18
60 m
7,61 sec
Platz 7
Mateo Schmitt
2010
MU18
800 m
2:03,52 min
Platz 3
Tom Beier
2009
MU18
60 m-Hürden
8,54 sec
Platz 2
Arjun Premanandha Tom Beier Julius Lepper Mateo Schmitt
Foto: von links: Peter Kubera, Christine Ecker (LA Team Saar) und Andreas Sahner (LC Rehlingen)
Peter Kubera, der amtierende Vize-Welt- und Vize-Europameister in der AK M50 im Hammerwurf, wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht, und siegte im gemischten Wettkampf der Altersklassen M45 bis M45 mit über 4m Vorsprung. Mit 58,88m kommt er dabei bereits zu dieser frühen Jahreszeit seinem Landesrekord von 59,10m und damit der 60m Marke sehr nahe.
Auch Sonja Wilhelm, Altersklasse W35, startete mit 38,02m mit dem 4kg schweren Hammer erfolgreich in die Saison 2026, und belohnte sich mit Silber bei einer Weite von knapp über 38 Meter.
Starke Zeiten bei optimalen Bedingungen gab es beim diesjährigen Lauf um das Bayerkreuz in Leverkusen. Wie auch in den letzten Jahren war das Teilnehmerfeld extrem stark besetzt. So blieben z.B. 9 Läufer bei den Männern über 10km unterer 30 Minuten und bei den Frauen 6 Läuferinnen unter 35 Minuten!
Aus unserer LSG waren 6 Athleten mit am Start. Der von der LAZ Birkenfeld zur uns gewechselte 20-jährige Marten Franke blieb mit 16:52min erstmals unter der 17 Minuten Grenze. Bei den Masters siegte Martin Münnich in der Altersklasse M50 mit fast einer Minute Vorsprung mit sehr guten 17:48 min. Auch für ihn bedeutet dies in der 2018 offiziell neu eingeführten Männer-Disziplin einen neuen Hausrekord. Matthias Müller, mit 17:04min M50 Landesrekordhalter auf der 5km Strecke, startete über die 10km Distanz und belegte hier mit sehr starken 35:49min den 3.Platz.
12 Mannschaften aus französischen Departements, aus Luxemburg und auch Deutsche Großvereine wie ABC Ludwigshafen und MTF Mannheim waren am Start. Pro Disziplin konnte jede Mannschaft maximal drei Athleten melden, wovon die zwei Bestplatzierten in die Mannschaftswertung kamen.
Herausragend die 1000 m in 3:04 min von Juliann Lotz, der als Einziger des Saarländischen Landesverbands seine Disziplin gewinnen konnte. Dahinter verbesserte sich der noch zur Altersklasse M12 gehörende Philipp Kemp auf neue persönliche Bestzeit von 3:19,96 min und konnte damit ebenfalls wichtige Punkte für die Mannschaft sammeln. Neuen Hausrekord gab es auch für Nuri Aksoy, der seine letztjährige Bestleistung um 1 cm auf nun 1,41 m steigern konnte. Beachtlich sein Platz 4 in der Gesamtwertung. Maja Mozain konnte mit der Kugel erstmals die 8 m deutlich übertreffen. Während beim Deutschen Verband in dieser Altersklasse mit 3 kg gestoßen wird, hat man das Gewicht beim Vergleichskampf auf 2 kg festgelegt, so dass es leider für Maja nicht als neue Bestweite zählt. Mit Platz 10 unter 24 Schülerinnen trug sie ebenfalls zum Mannschaftserfolg bei, wo man nach Addition aller Punkte der männlichen und weiblichen Schüler U14 den hervorragenden dritten Platz belegte.
Während die Schüler auf einer asphaltierten Rundstrecke um den Weiher laufen konnten, ging es für die Aktiven über 5km und 10km größtenteils in den Wald. Anhaltender Regen verwandelte hier die Strecke zum Teil in eine anspruchsvolle Cross-Strecke, so das keine Spitzenzeiten zu erwarten waren.
Beim Schülerlauf gefiel Philipp Kemp, der sich im Gesamteinlauf nur dem 4 Jahre älteren Franz Nelson vom TV Ludweiler mit sehr guten 7:22min geschlagen geben musste. Dahinter folgte sein Bruder Sebastian auf Platz 6, der sich mit 8:41min ebenfalls den Sieg in seiner Altersklasse sichern konnte. Jeweils auf Platz 2 ihrer Altersklassen wU10 und wU8 überquerten Pauline (ebenfalls aus der Kemp Familie) und Mayla Müller die Ziellinie des 2km Laufs.
Im 5km Lauf kamen die Zaffuto Zwillinge wie auch im letzten Jahr auf die Plätze 2 und 3, wobei sie sich trotz schwieriger Bedingungen auf Zeiten unter 20 min steigern konnten. Über 10km gab es Altersklassensiege in der AK M50 durch Thomas Weber mit 39:41min und in der AK M80 durch Gaetano Calcagno.
Starke 61,05 sec von Thomas Wirbel (M50) über 400m
Ergebnisse (01.02.2026)
Fell, Karin
1963
W60
60m
10,65 sec
Platz 1
Wirbel, Thomas
1973
M50
200m
27,27 sec
Platz 5
Fell, Karin
1963
W60
200m
35,39 sec
Platz 1
Wirbel, Thomas
1972
M50
400m
61,05 sec
Platz 1
Fell, Karin
1962
W60
Hochsprung
1,20 m
Platz 1
Bei 5 Starts konnten von Thomas Wirbel und Karin Fell gleich viermal die Norm zur Teilnahme an den Deutschen Hallenmastermeisterschaften unterboten werden. Lediglich über 200m fehlten bei Thomas gerade mal winzige 2 Hundertstel. Mit seiner Zeit von 61,05 Sekunden über 400m steht er aktuell in der M50 Rangliste auf Platz 4. Beste Platzierung in der Deutschen Masterbestenliste (Stand heute) für Karin ist Rang 5 im Hochsprung der Altersklasse W60.
Bereits am letzten Wochenende fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Halle statt. In der Erfurter Hartwig-Gauder-Halle gab es dabei eine erfreuliche Überraschung zu vermelden.
Paul-Henri Steffen bestätigte seine aktuell gute Form mit der erneuten deutlichen Steigerung seiner 400 m-Bestzeit. Nach kluger Renneinteilung konnte er in seinem Lauf auf der Zielgeraden den Führenden niederkämpfen, verbesserte sich gegenüber den Saar-Pfalz-Meisterschaften nochmals um acht Zehntel auf 50,85 Sekunden. In der Endabrechnung der Läufen bedeutete dies den Silberrang. 90 Minuten später ließ er über 200 m eine weitere Hallen-Bestleistung in 23,70 Sekunden folgen.
Ergebnisse Deutsche Hallen-Hochschulmeisterschaften 14. Februar 2026 in Erfurt
Barcelona, 15.02.2026 Am vergangenen Sonntag fand in Barcelona/ Spanien der „Hyundai Mitja Marató“ statt – einer der schnellsten Straßenläufe der Welt über die Halbmarathon-Distanz. Aktuell mehr denn je in aller Munde, da der im letzten Jahr dort aufgestellte Fabelweltrekord von Jacob Kiplimo (56:42min.) aufgrund von Verstößen gegen die Wettkampfregeln jüngst nicht anerkannt wurde. Das Führungsfahrzeug fuhr offensichtlich zu nah vor dem Läufer aus Uganda, und verschaffte ihm so nach Ansicht der Regelhüter einen unerlaubten Vorteil.
Dass man trotz strikter und konsequenter Regelauslegung in Kataloniens Hauptstadt schnell rennen kann, davon wollte sich bei der diesjährigen Ausgabe auch LSG-Langstreckler Jan Lukas Becker überzeugen. Schon Ende Januar dem kalten Winterwetter in der Heimat zugunsten sonnigerer Temperaturen ins Trainingslager in Santa Pola an der spanischen Costa Blanca entflohen, ging es freitags mit dem Flieger nach Barcelona, bevor sonntags morgens bei nahezu perfekten Wetterbedingungen der Startschuss fiel.
Trotz eines Startplatzes im sub-Elite-Block, ging das Rennen für Jan Lukas eher sub-optimal los. Nur wenige Sekunden nach dem Startschuss kam er im dichten Getümmel zu Fall und fand sich statt in voller Fahrt auf dem Boden der katalonischen Tatsachen wieder. Mit viel Glück im Unglück konnte er sich aber schnell abrollen und wieder auf die Füße kommen, um die Verfolgungsjagd zurück zur Rennspitze zu starten. Und tatsächlich war nach knapp einem Kilometer der Anschluss an die Gruppe wiederhergestellt und nach einem weiteren Kilometer eine gute Position gefunden. Trotz Adrenalinschub und Aufholjagd passierte Jan Lukas in einer knapp fünfzehn Mann starken Gruppe die 5km-Marke in den angepeilten 14:45 Minuten. Als aber nach knapp 7 Kilometern das Tempo etwas einzuschlafen drohte, nahm Jan Lukas das Heft des Handelns selber in die Hand und startete eine weitere Aufholjagd auf die nächst-schnellere Gruppe vor ihm. Nach geglücktem Anschluss sollte sich der zu zahlende Preis aber bei der nächsten Zwischenzeit zeigen: 28:53min. bei 10km – ein Höllentempo!
In einer sehr guten Gruppe mit u.a. Hassan Chahdi (FRA, 10km in 27:44min. und Marathon in 2:07:30h) und Mahamed Mahamed (GB, Marathon in 2:07:05h), konnte Jan Lukas bis KM18 gut mithalten, bevor er schlussendlich die weitaus leistungsstärkeren Athleten etwas ziehen lassen musste. Ab nun alleine im Wind, konnte er trotzdem sein Tempo gut halten, und als eine kleinere Gruppe bei KM20 von hinten heranrollte, nochmal Fahrt aufnehmen. Geschenkt, dass er sich auf der Zielgerade dem britischen Rekordhalter über 10km Joseph Wigfield (10km in 27:38min.) um eine Sekunde geschlagen geben musste.
Nach 21,0975km überquerte Jan Lukas die Ziellinie als Gesamt-18. nach sensationellen 1:01:20h – netto (und bestenlisten-legitim) sogar 1:01:16h. Persönliche Bestleistung um 2 Minuten(!!) verbessert, die eigene Rekordmarke als schnellster gebürtiger Saarländer weiter nach oben geschraubt, und als Sahnehäubchen obendrauf Platz 9 in der Ewigen Deutschen Bestenliste! Ein wahrer Torero!