Peter Kubera Doppel-Europameister bei Masters Winterwurf in Torun (Polen)
Ergebnisse (27.03.-30.03.2026):
| Kubera, Peter | 1974 | M50 | Gewichtswurf 11,34kg | 20,06 m | Platz 1 |
| Kubera, Peter | 1974 | M50 | Hammerwurf 6,0kg | 59,72 m | Platz 1 |
Am 26. März begann die Reise von Frankfurt aus nach Polen. Hochmotiviert, für 2 Disziplinen gemeldet, war das Ziel mindestens eine Medaille mit nach Hause zu nehmen. Am Freitag , 27. März, bei Sonnenschein und 8°C ging es mit der 11kg schweren Kugel (fast eine Palette Milch !) beim Gewichtwerfen los. Immer noch leicht lädiert von einer Rückenverletzung war mit dem ersten Versuch auf Sicherheit schon mal die Fahrkarte zum Endkampf der besten 8 gebucht. In den folgenden weiteren 4 Versuche konnte Peter die Weite steigern und im letzten der 6 Versuche mit dem Motto „Vollgas oder kein Gas“ sich mit hervorragenden 20,06m den Titel sichern. Nach mehreren internationalen Meisterschaften endlich ganz oben auf dem Treppchen! Zwei Tage später folgte Peter’s Paradedisziplin, der Hammerwurf. Bei ähnlichem Teilnehmerfeld zunächst ein Sicherheitswurf über 54m, und damit ungefährdet die Endkampf-Teilnahme. Als Favorit angetreten war hier neben dem Titel auch das klare Ziel endlich die 60m Marke zu knacken. Mit dem 2. und 3. Versuch kam Peter der 60m Linie immer näher und baute seinen Vorsprung mit 59,72m deutlich aus. Bei den kommenden 3 Versuche zeigte sich, dass es mit reiner Gewalt nicht geht, so dass es bei der Weite von 59,72m blieb. Damit war auch hier Gold gesichert. Mit zwei Goldmedaillen im Gepäck ging es dann am 1. April wieder zurück ins schöne Saarland. Dort startet in Kürze die Vorbereitung auf die Sommersaison, wo dann endlich die 60m Marke noch überworfen werden soll. Die perfekt organisierte EM in Torun war laut Peter ein super Erlebnis und sicherlich nicht seine letzte Teilnahme an internationalen Meisterschaften. An dieser Stelle auch vielen Dank von Peter an seinen Trainer Christoph Sahner, für seine Geduld bei Training und den vielen Diskussionen über die Hammerwurftechnik, ebenso an Dr. Frank Krämer, der immer ran musste, wenn es mal zwickte.






















