Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften, die vom 28. bis 30. August 2026 im Erika-Fisch-Stadion in Hannover ausgetragen wurden, vertrat Moritz Beier die LSG Saarbrücken-Sulzbachtal im Neunkampf der M15.
Mit seiner im Mai erzielten Bestleistung von 4.989 Punkten hatte sich Moritz für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert. In Hannover bestätigte er seine Leistung und sammelte nach neun Disziplinen 4.970 Punkte. Damit belegte er in einem starken Teilnehmerfeld den 14. Platz.
Besonders erfreulich waren zwei neue persönliche Bestleistungen. Über 80 Meter Hürden steigerte sich Moritz auf 12,35 Sekunden. Einen gelungenen Schlusspunkt setzte er über die 1.000 Meter: Erstmals blieb Moritz unter der Drei-Minuten-Marke und erreichte nach 2:59,35 Minuten das Ziel – ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung. Damit erzielte er die fünftbeste Zeit des gesamten M15-Feldes und sicherte sich wichtige Punkte für die Gesamtwertung.
Auch im Stabhochsprung gehörte Moritz mit 3,60 Metern und Platz vier zu den stärksten Athleten des Feldes.
Mit 4.970 Punkten und Platz 14 bei einer Deutschen Meisterschaft kann Moritz auf einen gelungenen Neunkampf zurückblicken. Besonders die beiden persönlichen Bestleistungen und der starke 1.000-Meter-Abschluss zeigen, dass er auch zum Ende einer langen Saison noch einmal gute Leistungen abrufen konnte.
Nochmal Hitzeschlacht an zwei langen Wettkampftagen im Stadion am Lulustein
Kurz nach Ferienende standen die Mehrkampfmeisterschaften von Jugend U16 bis Aktive an. Das war nicht gerade optimal für die Vorbereitung der vielen Disziplinen in den Mehrkämpfen. Trotzdem kamen einige gute Leistungen und gute Platzierungen für die LSG zusammen. In der männlichen U20 wussten Paul Henri Steffen und Simon Puskeiler mit den Plätzen 2 und 3 zu überzeugen. Henri konnte in Hoch- und Weitsprung sowie im vom ihm selten „bespielten“ Kugelstoß mit persönlichen Bestleistungen glänzen. Simon zeigte insbesondere über 100m und im Hochsprung seine Stärken. Am Ende nicht ganz zufrieden war Tom Beier, unser einziger Starter in der U18. Nach seiner Verletzung zu Beginn der Saison konnte er erst spät wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Erfreulich war, dass er im Rahmen des Zehnkampf fünf neue Bestleistungen aufstellte. Nach einem „Salto nullo“ im Stabhochsprung waren seine Hoffnungen auf eine gute Punktzahl im Zehnkampf dahin. Umso bemerkenswerter war, dass er auch mit neun Disziplinen nach der Meisterschaft im Fünfkampf auch im Zehnkampf Saarlandmeister wurde. Premieren gab es in der männlichen Jugend U16. Paul Rupp und David Krampe (beide M14) wagten sich an ihren ersten Neunkampf. Dabei gab es Höhen und Tiefen zu bewältigen. David lieferte Bestleistungen im Hochsprung, Kugelstoß, Speerwurf, 80m-Hürdenlauf und 1.000m-Lauf ab, Paul stellte neue „Hausrekorde“ im Hochsprung, Weitsprung und im Kugelstoß auf. Unter gänzlich verschiedenen Voraussetzungen gingen Cédric Wenzelburger und Moritz Beier (beide M15) in diesen Wettkampf. Fast direkt aus dem Urlaub ging Cédric an den Start. So fehlte es in der einige Disziplinen natürlich am Feinschliff. Dem entsprechend war er nicht so glücklich, konnte sich zumindest mit einer Bestleistung im Speerwurf und dem Titel im Neunkampf trösten. Moritz testete 14 Tagen vor seinem Start bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in einigen Disziplinen seine Form. Er verzichtete auf den Stabhochsprung und den 1.000m-Lauf, machte im Hochsprung und im Diskuswurf (nur) einen Versuch, um für die Mannschaft Punkte zu sammeln. Damit holte er gemeinsam mit Cédric und Paul den Titel in der Neunkampf-Team-Wertung.
Ein Siebenkampf- und sogar zwei Vierkampf-Teams kamen bei der weiblichen U16 „ins Ziel“. Luise Theresia Linn, Maja Mozain und Lisa Große (alle W14) bestritten dabei ihren ersten Vierkampf in der U16, Luise ihren ersten Siebenkampf überhaupt. Wie meistens im Mehrkampf gab es auch für die Mädels erfreuliche und weniger erfreuende Ergebnisse. In der W15 stellte Emily Luckhardt ihre Hochsprung-Bestleistung ein, Dilara Göktas (W15) steigerte sich über 100m, 80m-Hürden, im Speerwurf und trotz der Hitze im abschließenden 800m-Lauf. Luise glänzte mit pBs über die 80m-Hürden, im Hochsprung und im Kugelstoß. Lisa Dietze (W14) lieferte Hausrekorde im Hoch- und Weitsprung, Lisa Große sogar in allen vier Disziplinen. Maja als noch W13 sprang für die Mannschaft in der W14 ein, dabei mit Premiere über 100m und Hausrekord im Hochsprung. Belohnt wurden die Sechs mit Platz 3 und 5 in der Teamwertung des Vierkampfs. Im Siebenkampf durften sich Emily, Luise Theresia und Dilara sogar über die Vizemeisterschaft freuen.
Bei den 76. FISEC/FICEP-Games vertrat Mara Steinbach (auf dem Bild ganz links) die DJK Deutschlands. Mit ihren guten Leistungen beim Bundessportfest hatte sie sich für eine Teilnahme an diesen Wettkämpfen empfohlen. Dabei trat sie gegen Athletinnen aus Europa z.B. Österreich, Belgien oder Großbritannien an. Aber auch aus Brasilen und Chile ist Konkurrenz nach Budapest angereist. Sie kam bereits an ihrem Anreisetag kurzfristig in der 4x100m-Staffel zum Einsatz. Leider klappte ihr Wechsel deshalb überhaupt nicht. So verpasste die Staffel leider den Einzug ins Finale. Besser lief es in den beiden anderen Disziplinen. Im Weitsprung wurde sie mit sehr starken 5,29 Metern gute Sechste. Den gleichen Rang gab es auch über die 100 m-Hürden. Schade, dass sie aufgrund einer Verletzung im Finale ihre Leistung nicht mehr ganz abrufen konnte.
Als Süddeutsche Meisterin mit einer Bestleistung von 57,10m angereist,l konnte Hanna bei ihrem ersten Auftritt bei den „Großen“ nicht so recht ihr Leistungsvermögen abrufen. 57,40m waren für den Einzug ins Finale der besten 10 gefordert. Am Ende war es mit 51,66m der Platz 12. Weitere Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften werden für die noch junge Athletin sicherlich folgen.
Platz 7 bei der Deutschen Meisterschaft für Moritz Beier
Ein toller Erfolg für Moritz Beier (LSG Saarbrücken-Sulzbachtal) bei den Deutschen Meisterschaften U16/U20 im Bochumer Lohrheidestadion. Die nationalen Titelkämpfe fanden vom 10. bis 12. Juli 2026 statt.
Bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften in einer Einzeldisziplin überzeugte Moritz im Stabhochsprung der M15. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3,80 Metern belegte er einen hervorragenden 7. Platz.
Wie eng der Wettkampf war, zeigt ein Blick auf das Ergebnis: Auch der Drittplatzierte übersprang 3,80 Meter – allein die Anzahl der Fehlversuche entschied über die Platzierungen.